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	<title>TEAM SUDDEN DEATH</title>
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		<title>Ötztaler Radmarathon 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 08:02:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tom</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Schilderung Georg [Platz 740 / 3947 Gesamt, Platz 254 / 789 AK, 9:17, 25.6 km/h ]
Nun stehe ich bereits zum 3. Mal am Start des Ötztal Radmarathon. Bisher war immer die 10h Marke mein Ziel. Da ich diese letztes Jahr deutlich unterboten hatte, blieb mir nichts anderes über als meine Zielzeit auf 9h zu senken.
Nachdem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #ffff00;">Schilderung Georg [Platz 740 / 3947 Gesamt, Platz 254 / 789 AK, 9:17, 25.6 km/h ]</span></p>
<p>Nun stehe ich bereits zum 3. Mal am Start des Ötztal Radmarathon. Bisher war immer die 10h Marke mein Ziel. Da ich diese letztes Jahr deutlich unterboten hatte, blieb mir nichts anderes über als meine Zielzeit auf 9h zu senken.</p>
<p>Nachdem ich die Nacht vor dem Rennen doch etwas unruhig geschlafen hatte war ich froh als ich endlich um 04:00 Uhr aufstehen durfte und mein mitgebrachtes Frühstück verzehren konnte.</p>
<p>Um 05:30 begaben sich Tom und ich Richtung Start. Als wir dort eintrafen standen bereits so viele Radler da, dass wir gerade noch den Startbogen in weiter Ferne sehen konnten. Etwas nervös aber gut gelaunt standen wir nun da und warteten bis es endlich los ging. Es ist schon beeindruckend wenn man vor und hinter sich nur Radler sieht.</p>
<p>Um 06:45 war der Startschuss und nach weiteren 5min konnten auch wir uns langsam in Bewegung setzen. Schnell kämpften wir uns durchs Feld und bis Ötz hinaus überholten wir vermutlich um die 1000 Fahrer. Da es manche Fahrer nicht schaffen im Windschatten das Ötztal hinaus zu rollen mussten Tom und ich öfter Löcher schließen. Wenigstens wurde dieser etwas überflüssige Kraftaufwand mit der 24 besten Zeit durch das Ötztal belohnt.</p>
<p>In Ötz angekommen begann endlich die Steigung zum Kühtai. Jetzt war der Zeitpunkt gekommen um Tom ziehen zu lassen. Ich sah nur noch wie er über den Gehsteig versuchte einige Kontrahenten zu überholen. Für mich verlief die Auffahrt ins Kühtai recht gleichmäßig und das Gefühl war auch in Ordnung. Ich musste mich zwar etwas mehr anstrengen als 2009 aber das kam vermutlich vom höheren Tempo. Bis ins Kühtai war ich bereits um 7min schneller als im letzten Jahr. Somit musste ich nur noch 6min aufholen um die 9 Stunden zu schaffen.</p>
<div id="attachment_2479" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-2479" title="tn_gl 01 sportograf-11944593" src="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/uploads/tn_gl-01-sportograf-11944593.jpg" alt="Kühtai" width="600" height="400" /><p class="wp-caption-text">Kühtai</p></div>
<p>Voll motiviert fuhr ich weiter in Richtung Innsbruck. Bei Abfahrt mit 95km/h über den Weiderost stellte sich doch ein etwas mulmiges Gefühl ein. Aber bei den Anderen hat es auch funktioniert also nichts wie weiter.</p>
<p>Von Kematen Richtung Innsbruck hatte ich mich wieder mal nicht im Griff und ich musste unbedingt das Loch zu einer größeren Gruppe vor uns schließen. Wie viele Körner bei diesem Sprint verloren gingen, kann ich leider nicht sagen aber es waren ca 5min auf Maximalpuls. Dafür konnte ich mich dann bis zum Brenner im Windschatten einer großen Gruppe ausrasten.  Oben am Brenner angekommen betrug mein Vorsprung gegenüber 2009 bereits 10min allerdings war mein Tritt nicht mehr so leicht.</p>
<p>Die Anfahrt zum Jaufenpass verlief für meinen Geschmack deutlich zu anstrengend und viele Gegner überholten mich. Ab der Mitte des Jaufen war mein Wohlbefinden wieder etwas besser und das Tempo wurde gesteigert. Der Rest des Anstieges war ein Genuss. Angespornt durch die Zuschauer kämpfte ich mich den Berg hoch.</p>
<p>Die Abfahrt vom Jaufen ist für mich das gefährlichste Stück des Ötztalers. Jedoch war es heuer eine recht entspannte Abfahrt. Bei den Überholmanövern ließ ich mir deutlich mehr Zeit als im letzten Jahr und die gesamte Abfahrt machte richtig Spaß. Genau das Richtige für einen Motorradfahrer. Eine leere Straße und viele Kurven.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2480" title="tn_gl 05 sportograf-11916587" src="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/uploads/tn_gl-05-sportograf-11916587.jpg" alt="tn_gl 05 sportograf-11916587" width="333" height="500" /></p>
<p>Unten am Timmelsjoch angekommen war mein Vorsprung gegenüber 2009 bereits auf 13min angewachsen. Dies wäre genau der notwendige Vorsprung gewesen um die 9h zu schaffen. Nur leider lahmte mein Körper bereits auf den ersten Höhenmetern. Gedanken wie „Es ist ja nur noch ein Berg!“ sind beim Timmelsjoch (1800hm Anstieg) nicht besonders hilfreich. Somit war mein nächstes Ziel die Labestation. Sehr deprimiert muss ich jeden Fahrer passieren lassen. Ich zwinge mich etwas zu essen um nicht ganz aufgeben zu müssen. Voller Hoffnung drücke ich am Tacho herum nur werden die Kilometer bis oben nicht weniger. Das Einzige was mich in dem Moment aufmunterte war die Leistungsanzeige. Diese zeigte immer noch 200 Watt an. Vielleicht bin ich ja doch noch etwas schneller als ich mich fühle. Endlich erreichte ich die Labestation bei der ich gemütlich einkehrte und versuchte möglichst viel zu essen und zu trinken.</p>
<p>Jetzt war es an der Zeit das letzte Stück in Angriff zu nehmen. Leider ging es  noch nicht besser und somit setzte ich meinen Kampf fort. Immer noch überholen mich unzählige Fahrer. Endlich erreiche ich die letzten Serpentinen. Bei der vorletzten Kehre vor dem Tunnel auf der Passhöhe lege ich mein Rad hin und mache meine erste Pinkelpause (vermutlich zu wenig getrunken J). Einige Mitstreiter wollen mich mit Sätzen wie „Nimma weit!“ motivieren. Nun trank ich noch gemütlich einen Red Bull Shot und dann trete ich wieder los. Irgendwie erreichte ich die Passhöhe und auch der Anstieg zur Mautstation wurde noch geschafft.  Jetzt genehmigte ich mir noch ein Powergel und dann begann die Abfahrt nach Sölden. Etwas erholt durch die lange Abfahrt konnte ich am letzten Kilometer durch Sölden noch eine Gruppe überholen.</p>
<p>Etwas enttäuscht war ich nun endlich im Ziel. Mein persönliches Ziel wurde nicht erreicht, aber die Zeit war deutlich besser als am Timmelsjoch erwartet. Gegenüber 2009 verlor ich am Timmelsjoch 17min. Diese fühlten sich während der Fahrt wie eine Stunde an.</p>
<p>Im Nachhinein bin ich doch recht zufrieden mit meiner Leistung und ich vermute, dass dies nicht mein letzter Ötztaler war. Viel fehlt nicht mehr auf die 9 Stunden.</p>
<p><span style="color: #ffff00;">Schilderung Marian [Platz 303 / 3947 Gesamt, Platz 134 / 789 AK, 8:39, 27.5 km/h]</span></p>
<p>5 Wochen war’s her seit meinem letzten guten Training. In diesen 5 Wochen musste ich jeden Tag 12h arbeiten. Leider auch an den Wochenenden. So versuchte ich ab und zu in der Mittagspause oder mitten in der Nacht, vorm arbeiten, zumindest etwas zu trainieren, denn nach Feierabend war einfach das Gas draußen.</p>
<p>So bewegte ich mich immer ziemlich an der Erschöpfungsgrenze.</p>
<p>Kurz vor dem Ötztaler merkte ich, obwohl ich nun 3kg schwerer war, dass ich durch diese kurzen Trainingseinheiten nun in einer optimalen Bergsprintform wäre. Aber beim Ötzi ist halt etwas mehr Ausdauer gefragt.</p>
<p>Da ich mich im Vorjahr für den ersten Startblock qualifizierte, kam ich erst 10 Minuten vor Rennbeginn zum Start und konnte dann auch noch aus der ersten Reihe starten.</p>
<p>Soweit alles bestens. Ich merkte aber bald, dass ich nicht in Rennform war. Laufend plagten mich Selbstzweifel und ich hatte keinen Biss und so verlor ich in jeder Kurve aus dem Ötztal ein paar Plätze. Da aber Fahrer wie Götsch und Rubensoier in meiner Nähe waren beunruhigte mich das nicht besonders.</p>
<p>7 km vor Ötz hatte ich dann plötzlich einen Platten am Vorderrad. Ich war extrem angefressen! Der Schlauch hatte sich mitsamt dem Felgenband zu tief in die Löcher am Felgenbett verirrt. Ich wusste dass ich mit dem neuen Schlauch sicher wieder das selbe Problem hatte. Da ich aber keinen Ersatzschlauch und keine Gaskartusche mehr hatte, bat ich die Servicewägen, die am Weg ins Kühtai waren, mir solche zu besorgen. Nach einiger Zeit schafften sie es tatsächlich mir die Sachen zu besorgen. Super, ein echt toller Service!!!</p>
<p>An diesem ersten Berg musste ich wieder all die Fahrer mit ihren Lenkertaschen und Glücksbringerkuscheltieren, die während meiner Reperatur vorbeifuhren, wieder überholen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2432" title="44809_126466964067152_100001115475587_131810_3873175_n" src="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/uploads/44809_126466964067152_100001115475587_131810_3873175_n.jpg" alt="44809_126466964067152_100001115475587_131810_3873175_n" width="526" height="720" /></p>
<p>(Foto von <cite>www.<strong>sportfotos</strong>-<strong>andre</strong>.at</cite>)</p>
<p>Als ich dann bei Georg und später bei Tom, mit dem ich kurz quatschte, vorbeifuhr ging’s mir schon wieder deutlich besser. Bei der Abfahrt nach Kematen konnten mich dieses Mal nur 2 Fahrer überholen. Im Vorjahr waren es noch ganze Massen.</p>
<p>Ich war noch ziemlich gut in Form und fuhr auf dem Weg nach Innsbruck 2 Gruppen an die jeweils nächste heran. So entstanden aus drei kleinen, eine große Gruppe in der sich genügend Fahrer für die Tempoarbeit fanden und so radelten wir in einem guten Schnitt zum Brenner hinauf. Nach zwei Aufholjagden nach Pinkelpausen merkte ich aber schön langsam, dass ich etwas aufpassen muss.</p>
<p>Bei der Auffahrt zum Jaufenpass merkte ich es dann deutlich. Mir ging langsam das Gas aus.</p>
<p>Ich hatte auch keinen Biss mehr. Plötzlich sah ich da einen Peeroton Riegel auf der Strasse liegen. Erst fuhr ich vorbei. Nach einigen Metern drehte ich dann aber doch um und holte mir den Riegel. Mhh.. mit Schokostücken. Jetzt ging’s gleich wieder besser.</p>
<p>Am Jaufenpass war ich dann schon ziemlich platt und ich machte das erste Mal Stopp bei einer Labestation. Mein Megarülpser nach einem viertel Blech Marillenkuchen mit einer Flasche Pepsi auf ex war die Sensation für die anwesenden Zuschauer.</p>
<p>Obwohl ich seit meinem Platten im Ötztal versuchte so wenig wie möglich mit der Vorderbremse zu bremsen, passierte bei der Abfahrt nach St. Leonhard das Befürchtete.</p>
<p>Ich hatte schon wieder einen Platten und war wieder extrem angefressen; hatte einen unheimlichen Schleim auf den Laden bei dem ich den Radservice machen ließ.</p>
<p>Aber Gott sei Dank hatte ich frühzeitig vorgesorgt und so ging’s weiter Richtung Timmelsjoch.</p>
<p>Dass dieser Abschnitt eine Tortour werden würde wusste ich schon im vorhinein, dass es aber so schlimm werden würde hatte ich mir nicht gedacht.</p>
<p>Dutzende Male musste ich stehen bleiben um den Puls wieder zu beruhigen und dutzende Male fuhr ich mit meinem, inzwischen knarrendem Rad (solche Geräusche machte es vor dem Service nicht), bei den selben Fahrern vorbei. Ich glaube ich ging manchen schon ziemlich auf den Sender. Einige Fahrer ermutigten mich aber auch durchzufahren und nicht laufend stehen zu bleiben. Aber es ging nicht. Die Beine waren noch gut, aber nach ein paar Sekunden Fahrzeit pochte der Puls so in meine Schädel, dass ich einfach stehen bleiben musste. Vielleicht war es auch die Höhe. Ich sehnte mich so nach diesem Loch im Berg, aber es dauerte eine Ewigkeit, bis ich es erreichte.</p>
<p>Gestärkt durch eine Dose Red Bull ging’s nun endlich Richtung Sölden.</p>
<p>Plötzlich fühlte ich mich wieder stark und konnte auf der Fahrt Richtung Ziel gemeinsam mit Stoiber Martina aus Deutschland ( sie wurde 6. bei den Frauen) noch einige Rennteilnehmer einsammeln und ins Ziel ziehen. Martina war überhaupt eine saustarke Frau. Immer wieder machte sie während des gesamten Rennens starke Führungsarbeit. Unglaublich!!</p>
<p>Angesichts aller Umstände musste ich, auch wenn ich eine bessre Zeit erhoffte, doch recht zufrieden sein, zumindest eine Teil meiner ursprünglich recht guten Form über die letzten Wochen gerettet zu haben.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-2474" title="sportograf-11982467" src="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/uploads/sportograf-11982467-300x200.jpg" alt="sportograf-11982467" width="300" height="200" /><img class="alignnone size-medium wp-image-2475" title="sportograf-11979775" src="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/uploads/sportograf-11979775-300x200.jpg" alt="sportograf-11979775" width="300" height="200" /><img class="alignnone size-medium wp-image-2477" title="sportograf-11972083" src="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/uploads/sportograf-11972083-300x200.jpg" alt="sportograf-11972083" width="300" height="200" /></p>
<p><span style="color: #ffff00;">Schilderung Tom [Platz 442 / 3947 Gesamt, Platz 172 / 789 AK, 8:53, 26.7 km/h]</span></p>
<p>Der Ötztaler ist eigentlich kein Radrennen im herkömmlichen Sinn. Er ist ein einziges Spektakel. Eine Mischung aus steilen und langen Anstiegen, Hochgeschwindigkeits-Abfahrten, Fressorgien, Massentourismus, Stress- und Überlebenstraining, und vieles mehr. Ich war noch nie vor einem Rennen so aufgeregt, nicht einmal anno 2003 bei meinem allerersten Kitzalpbike-Marathon. Wie wird das Wetter sein &#8211; vor allem in Hinblick auf die schlechte Wetterprognose bzw. dem Dauerregen am Vortag? Wie werde ich die ersten 32km bergab bis Ötz, zwischen tausenden anderen Radfahrern überleben? Wie teile ich mir das Essen ein? Werde ich zwischen Kematen und Brenner in einer schnellen Gruppe sein? Wird die Straße trocken sein? Was ziehe ich an? Kurzes Trikot + Ärmlinge, oder doch das Langarm-Herbst-Trikot?</p>
<p>Da dies mein erster „Ötztaler“ war, beschäftigen mich diese Fragen stundenlang im Hotelzimmer oberhalb von Längenfeld.  Ich konnte einfach nicht einschlafen, ich wurde deswegen fast wahnsinnig, ich kam einfach nicht zur Ruhe. Nach vielleicht 3,4 Stunden effektivem Schlaf wachte ich um 4:55 Uhr auf, 5 min bevor der Wecker läutete. Das Frühstück kurz heruntergewürgt, und mit Georg um 5:35 (Stress lass nach) mit dem Auto nach Sölden gefahren. Kurz vor 6:00 Uhr standen wir am Start, vor uns mindestens 1000 Radfahrer, hinter uns wurde es auch langsam voll. Ich habe noch nie so viele Rennrad-Fahrer auf einen Haufen gesehen – der Ötztaler hat einfach eine magische Anziehungskraft. Die Ängste über das Wetter waren auch weg, die Straße war trocken, die Wetterprognose für den Tag sehr gut, die Temperatur in Sölden betrug frische 5 Grad. Die 45 Minuten Wartezeit bis zum Start vergingen wie im Flug, aber es dauerte schon gute 5 Minuten bis wir nach dem Startschuss endlich ins Rollen kamen – es lebe das Zeitalter der Chip-Zeitmessung, um 6:50 passierte ich die Startlinie.</p>
<p>Was darauf folgte, kann man fast mit einem Videospiel vergleichen – Georg und ich überholten hunderte, die ganze Breite der Bundesstraße ausnützend, ein „overtake-counter“ am Tacho wäre hier extrem cool gewesen. Unglaublich was sich auf den ersten Kilometern schon für Abstände und Löcher auftaten, wir mussten schon einiges an Kraft aufwenden, um immer die nächste Gruppe zu erreichen (und natürlich auch überholen), aber egal, im Flachen sind wir ja stark. Sehr stark sogar – bei Ötz, das wir nach 37min erreichten, lag ich lt. Zeitmessung (im Nachhinein auf die Nettozeit gesehen) auf dem 27. Gesamtrang <img src='http://www.teamsuddendeath.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Den Anstieg ins Kühtai ging ich zunächst gemütlich, dann flott und gleichmäßig an. Wenige Kilometer vor Ochsengarten überholte mich Marian, der in der ersten Startgruppe gestartet war aber schon kurz vor Ötz einen Platten hatte. Nach einer kurzen Plauderei ließ ich ihn ziehen, sein Tempo war mir für diese Uhrzeit noch ein bisschen zu hoch. Trotzdem überholte ich auch bei meinem Tempo eine(n) nach den anderen, es mussten also wirklich viele vor uns am Start aufgestellt gewesen sein.</p>
<p>Am restl. Anstieg ins Kühtai passierte nichts erwähnenswertes, außer dass die Sonne langsam hervor blinzelte, und meine ohnehin gute Laune noch besser machte. Bei der Labestation im Kühtai langte ich kräftig zu, und genoss die folgende Hochgeschwindigkeits-Abfahrt in vollen Zügen. Zwischen Gries und Sellrain betrug die Höchstgeschwindigkeit 99km/h, ein paar Meter vor, neben und hinter mir waren andere Teilnehmer die genauso schnell fuhren – aber aufgrund der Breite der für den Ötztal-Radmarathon komplett gesperrten Straße nicht wirklich gefährlich. Bei Kematen formierte sich eine große Gruppe, die aber leider ziemlich lasch unterwegs war, keiner machte wirklich Tempo, also setzte ich mich gelegentlich an die Spitze, motivierte die anderen etwas Gas zu geben, aber wirklich hoch war das Tempo leider nicht. Dafür wurde der Anstieg zwischen Innsbruck – Bergisel und Schönberg wieder recht flott gefahren (immer über 20 km/h). Kurz vor Schönberg erspähte ich eine Gruppe vor uns, und zog das Tempo ordentlich an, um aufzuschließen – es folgte niemand, ich musste alles alleine machen, sehr kräfteraubend – noch dazu umsonst, ein paar Kilometer später hatten auch die anderen diese Gruppe eingeholt. Trotz der ordentlichen Größe dieser neu gebildeten Gruppe und leichtem Rückenwind kamen wir nicht wirklich schnell voran, ich stellte meine vergeblichen Bemühungen die Gruppe zu mehr Tempoarbeit zu animieren ein, und kurbelte gemütlich im Windschatten auf den Brenner.</p>
<p>Bei der Ortsdurchfahrt in Matrei kamen mir Erinnerungen an meine Kindheit, schließlich hatte ich dort im Alter von vier oder fünf Jahren das Radfahren gelernt, es war der Wohnort meiner Oma, und auch meine Mama ist dort aufgewachsen. Schon ein sehr schönes Gefühl, jetzt, ca. 25 Jahre später, im Rahmen des Ötztal-Radmarathons mit dem Rennrad mit ca. 45km/h durch den Ort zu fahren.</p>
<div id="attachment_2417" class="wp-caption alignnone" style="width: 657px"><img class="size-full wp-image-2417" title="Tom" src="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/uploads/tom_oetztaler_Brenner.jpg" alt="Tom" width="647" height="720" /><p class="wp-caption-text">Tom</p></div>
<p>(Foto von Walter Andre)</p>
<p>Bei der Labestation vor dem Designer Outlet Brennero spielten sich sagenhafte Szenen ab – Radler kreuz und quer, fast schon wie eine Straßensperre, und die Leute machten sich gierig und gestresst über die Sachen her – sehr zum Gaudium einiger Outlet-Besucher, die durch die Glasscheibe mit ungläubigen Augen das Spektakel beobachteten. Es muss wohl wie eine Raubtierfütterung ausgeschaut haben. Ich beschloss ein paar Riegel einzustecken, und während der Abfahrt bis Sterzing gemütlich zu verdrücken – leider erwies sich das als die falsche Strategie, denn bei Gossensass verlor ich den Anschluss an die Gruppe vor mir, ließ mir einfach zu viel Zeit, und musste ein paar km alleine im Wind fahren. Bei Sterzing unternahm ich alles um den Anschluss wieder zu finden, kurbelte 1,2 Minuten lang am Anschlag, schaffte es auch, aber nur 2 km später begann schon der Anstieg auf den Jauffenpass – ich ärgerte mich maßlos über meine Dummheit, ging den Anstieg sehr gemütlich an, um mich von diesem Antritt zu erholen. Ich brauchte daher relativ lange bis ich in den Rhythmus kam. Nach ein paar Kilometern schloss Doc Scheiring zu mir auf, und wir kurbelten gemütlich plaudernd, aber doch mit recht flottem Tritt den Jauffenpass hinauf. Wie schön Rennradfahren ohne PKW- Verkehr sein kann, es war dermaßen angenehm und ruhig zu fahren, die einzigen hörbaren Geräusche waren das Abrollgeräusch der Reifen, und das Gekeuche mancher Teilnehmer. Zum Schluss zog er das Tempo etwas an, ich beschloss mein Tempo weiter zu fahren.</p>
<p>Nach einer kurzen Pause an der Labe am Jauffen, wo ich abermals richtig viel in mich hineindrückte, kam der für mich beste Abschnitt dieses Ötztalers- die Abfahrt nach St. Leonhard. Ich hatte freie Fahrt, es war dermaßen genial einen für den Verkehr gesperrten Alpenpass hinunter zu glühen, ich nutzte die gesamte Breite der Straße, bremste die Kurven spät und hart an, zog bei jeder Kehre in die Ideallinie ganz nach innen, ließ mich dann nach außen treiben, und trat am Kurvenausgang wieder Vollgas im Wiegetritt in die Pedale. Diese nicht enden wollende Abfahrt machte extrem viel Spaß, einzig die teilweise schlechte Straßenbeschaffenheit machte mir anfangs Sorgen – die Rumpler bei den holprigen Stellen waren teilweise recht heftig, man muss sich wundern dass eine nicht einmal 300 Gramm schwere Vollcarbongabel sowas überhaupt aushält. Nach und nach gewann ich aber immer mehr Vertrauen in das Material, und nach dieser flotten Abfahrt schloss ich kurz vor St. Leonhard auf eine Gruppe auf, die die Abfahrt wohl deutlich gemütlicher angegangen war. Nun wartete mit dem Timmelsjoch der schwerste Berg des Tages auf mich, und das bei bereits 3400 hm in den Beinen. Zum Glück bin ich diesen Berg schon einmal vor 2 Jahren mit Benni gefahren, insofern wusste ich, was mich erwarten würde.</p>
<p>Anfangs ging‘s noch leicht und locker, aber mit jedem Kilometer wurde mein Tritt schwerer, das Tempo langsamer, die Qualen größer. Die ersten 1000 hm bis zur Labestation Schönau musste ich schon ziemlich kämpfen, um halbwegs ein Tempo halten zu können, die Geschwindigkeit sank aber hier schon stellenweise unter 10 km/h. Also nahm ich mir auch bei der letzten großen Labe noch eimal die Zeit, tankte noch einmal kräftig auf, und nahm die letzten 12 Kilometer bis zur Passhöhe in Angriff. Zunächst fühlte ich mich wieder ausgezeichnet, die ersten 2,3 Kehren waren kein Problem, ich konnte sogar wieder einige Mitstreiter überholen, aber die Steigung wurde dann wieder giftiger, und auch hier quälte ich mich langsam und mit schwerem Tritt mit nur 8-9 km/h die Kehren hinauf. Die atemberaubende Landschaft, der Blick hinunter auf die vielen Kehren wo sich die Teilnehmer wie an einer Perlenschnur aufgefädelt den Berg hinauf arbeiteten, und nicht zuletzt das traumhafte Wetter machten die Qualen aber doch (zumindest psychisch) um einiges erträglicher.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2466" title="t5" src="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/uploads/t5.jpg" alt="t5" width="1000" height="429" /></p>
<p>Endlich, nach der letzten Kehre, hinein in den kurzen Tunnel, zeigte der Tacho 5000 hm an, da wusste ich – ich habe es geschafft. Meine Freude auf der Passhöhe war riesengroß, die Zuschauer am Timmelsjoch klatschten jedem Teilnehmer Beifall, die Qualen des Anstiegs waren im Nu vergessen, und ich freute mich auf die rasante Abfahrt, der kurze Zwischenanstieg zur Mautstation war auch schnell vorbei, und nach 8h:53m erreichte ich das Ziel in Sölden. Jetzt verstehe ich diesen Hype um den Ötztaler ein bisschen – dieser Radmarathon ist echt etwas Besonderes.</p>
<div id="attachment_2449" class="wp-caption alignnone" style="width: 810px"><img class="size-full wp-image-2449" title="Zieleinfahrt Tom" src="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/uploads/tom_oetztaler.jpg" alt="Zieleinfahrt Tom" width="800" height="638" /><p class="wp-caption-text">Zieleinfahrt Tom</p></div>
<p>Im Ziel erwarteten mich meine Freundin Simone, und meine Eltern, die spontan beschlossen haben nach Sölden zu fahren und mich im Ziel zu empfangen – welche Freude dies nach so einem Tag auslöst, noch dazu wenn man gar nicht damit gerechnet hat, kann sich wohl jeder vorstellen…</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2450" title="tom_sim_oetztaler" src="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/uploads/tom_sim_oetztaler.jpg" alt="tom_sim_oetztaler" width="800" height="600" /></p>
<p>Ergebnisse: <a href="http://services.datasport.com/2010/velo/oetztaler/">http://services.datasport.com/2010/velo/oetztaler/</a></p>

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		<title>Rad am Ring 2010, 24h in der grünen Hölle</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 19:38:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>benni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag nach meiner letzten Runde war mein erster Gedanke: einmal und nie wieder. Am Montag hab ich mir schon Gedanken darüber gemacht was ich das nächste Mal besser machen könnte. Und am Dienstag hab ich nach anderen 24h-Rennen gesucht…


Statistik:



12 Runden zu je 25,2km und 420hm (plus 2,8km Startrunde)
Reine Fahrzeit ca. 11h20min,
Gesamt Km: 305,2km
Höhenmeter: 5040hm
Durchschnittsgeschwindigkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #ffffff;"><strong>Am Sonntag nach meiner letzten Runde war mein erster Gedanke:<em> einmal und nie wieder</em>. Am Montag hab ich mir schon Gedanken darüber gemacht was ich das nächste Mal besser machen könnte. Und am Dienstag hab ich nach anderen 24h-Rennen gesucht…</strong></span></p>
<p style="text-align: left;">
<ul>
<li><span style="color: #ffffff;"><span style="text-decoration: underline;">Statistik:</span></span></li>
</ul>
<blockquote>
<ul>
<li><span style="color: #ffffff;">12 Runden zu je 25,2km und 420hm (plus 2,8km Startrunde)</span></li>
<li><span style="color: #ffffff;">Reine Fahrzeit ca. 11h20min,</span></li>
<li><span style="color: #ffffff;">Gesamt Km: 305,2km</span></li>
<li><span style="color: #ffffff;">Höhenmeter: 5040hm</span></li>
<li><span style="color: #ffffff;">Durchschnittsgeschwindigkeit km/h: 27km/h</span></li>
<li><span style="color: #ffffff;">Gesamt; (Benni + Piotr) 19 Runden: 481,6km; 7980hm</span></li>
</ul>
</blockquote>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #ffffff;"><strong><br />
</strong></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #ffffff;"><span style="text-decoration: underline;">Die Vorgeschichte:</span></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #ffffff;">Im Herbst 2009 hat mich Piotr dazu überredet (naja überreden hat er mich nicht wirklich müssen) in einem 2er Team an dem 24h Rennradrennen am Nürburgring teilzunehmen. Im 2er Team heißt man fährt die Runden abwechselnd und hat im Idealfall je 12h Fahrzeit. Ob man nach jeder Runde oder nach zwei und mehr Runden wechselt bleibt jedem Team selbst überlassen. Vor ca. 1 Monat hab ich mich dann mal intensiver mit dem Rennen beschäftigt und da hat sich zu meiner Überraschung herausgestellte, dass es sich bei der Rennstrecke (die berüchtigte Nordschleife) nicht u<span style="color: #ffffff;">m einen einfachen flachen Rundkurs, sondern um eine Anspruchsvolle Strecke mit ca.500hm mitten in der sogenannten Hocheifel handelt. Schnelle Abfahrten und giftige Anstiege inklusive.</span></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #ffffff;">Die Anreise:</span></li>
</ul>
<p><span style="color: #ffffff;">Erfolgte im Urlauberrückreiseverkehr gemeinsam mit Lisa am Freitag und dauerte mühsame 8h. Den Kofferraum voll mit allem was man so brauchen könnte: sämtliches Radgewand, Campingtisch, Campingkocher, Liege, Luftmatratze, Schlafsack, PB ohne Ende, Nahrungsmittel, Gesäßcreme, Klopapier…. . Am Nürburgring angekommen besorgte ich gleich mal unsere Startunterlagen und Einfahrtgenehmigung für das Fahrerlager. Die Nacht von Freitag auf Samstag verbrachten wir in einem Hotel nahe der Rennstrecke. Geschlafen hab ich aufgrund der Aufregung sehr schlecht, was angesichts der bevorstehenden Strapazen nicht wirklich vorteilhaft war.</span></p>
<ul>
<li><span style="color: #ffffff;"><span style="text-decoration: underline;">Der Renntag:</span></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #ffffff;">Da ich sowieso nicht länger schlafen konnten machte ich mich um 06:15 auf zur Rennstreck um mit dem Auto ins Fahrerlage zu kommen (am Vortag hat es dabei noch einen kilometerlangen Stau gegeben). Glücklicherweise lief alles glatt und ich kam zügig zu der uns zugewiesen Box 28. Unglaubliche wie viel Leute entlang der Strecke ihr Lager aufbauten und sich auf die bevorstehenden 24h vorbereiteten. Die erfahren 24h-Racer hatten alles dabei, vom Kühlschrank über vorgekochtes Essen bis hin zu Massageliegen und Campingbetten.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">Der uns zugewiesen Stellplatz befand sich in einer der Auto-Boxen. Zwar muss man sich eine Box mit ca. 7 weiteren 2er Teams teilen und der Stellplatz pro Team beträgt nur magere 3,5m mal 2,5m, trotzdem sind diese Plätze die besten am ganzen Gelände. Sie sind Überdacht haben einen Stromanschluss, Toilette, Wasser und die Strecke führt genau durch die Boxengasse.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">Nachdem wir unsern Platz bezogen, an der Fahrerbesprechung teilgenommen, und die letzten Checks am Rad vorgenommen hatten besprachen wir noch kurz unsere Taktik. Geplant war je zwei Runden zu fahren und in den Nachtstunden einmal ein längeres Intervall von drei oder vier Runden zu absolvieren. Das war auch der Plan der meisten anderen 2er Teams.</span></p>
<ul>
<li><span style="color: #ffffff;"><span style="text-decoration: underline;">Die Strecke:</span></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #ffffff;">Der Erste Teil der Stecke führte über die Formel1 Strecke durch das Fahrerlager wo die Stimmung aufgrund der vielen Leute super ist. Nach der Durchfahrt durch die Boxengasse zweigt man auf die Nordschleife ab. Auf der ersten Hälfte der Schleife geht es einmal fast nur Bergab, allerdings immer wieder mit kleineren Zwischenanstiegen. Diese kann man in den ersten Runden noch locker durchdrücken, später machen sich die Höhenmeter aber sehr unangenehm bemerkbar. Im sogenannten <em>„Fuchsloch“</em> lag meine Höchstgeschwindigkeit bei 96,8km/h am Tag und 84,3km/h bei Nacht. Nach diesem recht endspannenden Abschnitt fängt der harte Teil der Strecke an. Zuerst noch recht flach (aber irgendwie eine sehr unangenehme Steigung) geht es am Ende mit 15-17% Steigung auf die <em>„hohe Acht“</em>. Bei der ersten Runde hab ich über diesen 500-800m langen, steilen Anstieg noch gelacht am Ende aber fast geweint und mir um alles in der Welt eine Compactkurbel gewünscht. Nach der <em>„hohen Acht“</em> folgt noch ein leicht welliger Abschnitt bis es am Ende über eine länger Gerade wieder zum Start/Ziel geht. Alles in allem eine tolle Strecke mit viel Abwechslung, schnellen Abfahrten und steilen Anstiegen die auch Landschaftlich durchaus was zu bieten hat.</span></p>
<ul>
<li><span style="color: #ffffff;"><span style="text-decoration: underline;">Der Start:</span></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #ffffff;">Die Ehre der ersten Runde wurde mir überlassen da Piotr meinte ich wäre sicher der besser <em>„Feld-Ficker“</em>. Der Start war trotz der unglaublichen Menschenmassen (ca. 3500 Starte 24h Rennrad) sehr endspannt (im Vergleich zum IRT ein Kindergeburtstag). Auf der Strecke befand sich so ziemlich alles was 2 Räder hat. Waffenräder, Citybikes und sogar Klappräder, aber der Großteil meinte es doch ernst und fuhr mit erstklassigem Rennmaterial.</span></p>
<ul>
<li><span style="color: #ffffff;"><span style="text-decoration: underline;">Die erste Runde:</span></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #ffffff;">Mitgerissen von den hunderten Rennfahren startete ich ziemlich schnell. Ich fühlte mich super und war einfach froh endlich richtig Gas geben zu können. Nach nicht einmal 45min fuhr ich schon wieder über die Start/Ziellinie. Alles lief so locker dass ich den steilen Anstieg auf die <em>„hohe Acht“</em> und die sengende Hitze gar nicht richtig wahrgenommen habe.</span></p>
<ul>
<li><span style="color: #ffffff;"><span style="text-decoration: underline;">Die zweite Runde:</span></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #ffffff;">Obwohl ich mit vornahm ordentlich Gas rauszunehmen gelang mir das nicht wirklich. Immer noch endorphiniert kurbelte ich locker über die kurzen Anstiege. Aber ich merkte schon dass das vermutlich die letzte locker Runde war. Nach 49min war ich schon wieder in der Wechselzone und Übergab an meinen Teamkollegen. In der Pause versuchte ich möglichst viel zu trinken und auch eine Kleinigkeit zu Essen. Den Rest der Zeit lag ich vor unsere Box in der Sonne und genoss die tolle Stimmung.</span></p>
<ul>
<li><span style="color: #ffffff;"><span style="text-decoration: underline;">Die dritte Runde:</span></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #ffffff;">Ich hab mir zwar gedacht das er irgendwann kommt, aber das er schon in der dritten Runde auf mich wartet der <em>„Mann mit der Hammer“</em><em> „hohen Acht“</em> bekam ich die ersten leichten Krämpfe. Mein Ziel mindesten 10 Runde zu fahren war auf einmal in weite Ferne gerückt. Ich gab mir zwei Gels, trank so viel wie Möglich und kurbelte vorsichtig weiter. Trotz dieser Probleme war ich nach 51min wieder im Ziel. war nicht geplant. Am Beginn des Anstieges brannte die Sonne gnadenlos auf den Asphalt, Schatten war weit und breit nicht in Sicht und ich konnte gar nicht so viel Trinke wie ich schwitzte. Kurz vor der</span></p>
<ul>
<li><span style="color: #ffffff;"><span style="text-decoration: underline;">Die vierte Runde:</span></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #ffffff;">Die Krämpfe waren so schnell wieder weg wie sie da waren. Die Temperatur immer noch so hoch wie zuvor. Langsam machten sich auch die kleineren Anstiege bemerkbar und die Abwechslungsreich aber auch unrhythmisch Strecke macht ihrem Namen:<em> „die grüne Hölle“</em> alle Ehre. Das Schwierige an der Streck ist einfach das man schwer einen guten Rhythmus finden kann, die Anstiege sind zu unterschiedlich und längere Geraden gibt es auch nicht. Dazu kommt, dass durch die Wechsel und die unterschiedlichen Teams (1er, 2er, 4er und 8er) fast nie jemand mit einem ähnlichen Tempo neben dir fährt. D.h. du überholst die unterschiedlichsten Leistungsklassen bzw. wirst überholt. Mit 54min blieb ich erneut unter einer Stunde. Die folgend Pause nutzte ich für eine kalte Dusche und ein ausgiebiges Abendessen. Später massierte Lisa mir noch kurz die Beine und den Nacken mit Perskindol ein.</span></p>
<ul>
<li><span style="color: #ffffff;"><span style="text-decoration: underline;">Die fünfte Runde/Traumrunde:</span></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #ffffff;">War eindeutig die schönste Runde. Gestärkt und ausgeruht ging es bei traumhafter Sonnenuntergangsstimmung und angenehmen Temperaturen wieder auf dir Strecke. Die Beine waren wieder gut die Motivation hoch, aber da nach dem nächsten Wechsel ein langes Abendintervall geplant war versuchte ich Kräfte zu sparen. Nach 52min fuhr ich in der Abenddämmerung in die Wechselzone ein. Diesmal wechselten wir bereits nach einer Runde.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">Piotr war körperlich schon nach seiner vierten Runde ziemlich am Ende. Die fünfte Runde schaffte er mit ach und Krach in 1h10min. Leider war für ihn damit erst mal Schluss. Die schwierige Streck mit den für Hamburger Verhältnisse vielen Höhenmetern machten ihm eine Strich durch die Rechnung. Außerdem hat Piotr zwei Wochen zuvor erfolgreich einen Ironman Triathlon gefinisht, so was wirkt sich natürlich noch lange aus.</span></p>
<ul>
<li><span style="color: #ffffff;"><span style="text-decoration: underline;">Runde Sechs bis Neun/Die Nacht:</span></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #ffffff;">Für mich hieß es jetzt also als Einzelfahrer weitermachen. Ich wollte unbedingt meine zehn Runden schaffen, auch wenn der Ausfall meines Teamkollegen mir einen ordentlichen Dämpfer versetzte. Die gegenseitige Motivation im Team und das Wissen das dein Partner in der Box auf dich warte um weiterzufahren wären vor allem in den Nachtstunden wichtiger Faktoren.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">Trotz allem war die erste Fahrt bei Dunkelheit ein unglaubliches Gefühl. Gemeinsam mit hundert anderen bei völliger Dunkelheit über die Rennstrecke zu brettern. Auf der Zielgeraden sah man eine endlose Schlange roter Rücklichter vor sich und bei der Durchfahrt durch das Fahrerlager roch es nach Grillen und Bier. Auch die Stimmung war immer noch einmalig. Einige Teams hatten ihren Stellplatz mit Weihnachtsbeleuchtung und blinkenden Lichtschlangen erhellt.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">Auf der Streck waren immer noch viele Fahrer unterwegs, aber es herrschte absolute Stille. Das einzige was diese Idylle störte war das erbärmliche Quietschen meiner Pedale und das laute Knarzen meins Sattels. Jedes mal wenn ich jemanden überholte wurde ich aufgrund der Geräusche die mein Rennrad von sich gab mittleidig oder verärgert angeschaut. Auch mir ging das ganze schon ziemlich auf die Nerven…Runde für Runde…</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">Sonst liefen die vier Runde die ich zwischen halb elf und drei in der Früh abspulte recht reibungslos, die Temperaturen waren wesentlich angenehmer als am Tag und die Beine waren auch noch halbwegs ok. Langsam aber sicher wurde ich aber münde und meine Konzentration ließ auch nach, was bei Abfahrtsgeschwindigkeiten um 80km/h und der Dunkelheit nicht sehr förderlich war. Nach meiner insgesamt neunten Runde musste ich unbedingt etwas Schlafen. Also gönnte ich mir ein warme Dusch ein paar Nudeln und legte mich um ca.03:15 in meinen Schlafsackgewickelt in unsere Box. An richtigen Schlafen war aufgrund des regen Betriebes in der Box/Wechselzone leider nicht zu denken.</span></p>
<ul>
<li><span style="color: #ffffff;"><span style="text-decoration: underline;">Runde 10 bis 12/Der Morgen:</span></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #ffffff;">Um ca.06:00 hielt ich es nicht länger auf meiner Liege aus. Ich genehmigte mir eine Powerbar zum Frühstück schlüpfte in eine neue, mit Gesäßcreme imprägnierte Radhose und startete zu meiner zehnten Runde (Piotr schlief immer noch wie ein Stein). Auf der Rennstrecke war ungebrochen viel los und auch das Fahrerlager erwachte langsam aus der leichten Nachtruhe. Die erste Runde nach der „Nachtrunde“ war trotz der Körperlichen Strapazen auch ein Highlight da die Sonne langsam hinter den Hügeln der Eilfe aufstieg und so eine tolle Morgenstimmung über dem Renngelände zauberte.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">Für die elfte und zwölfte Runde musste ich schon meine ganze Kraft aufbringen. Jeder Tritt war eine Qual, mein Sitzfleisch war auch ziemlich Angeschlagen und die Sonne brannte trotz der frühen Stunde schon wieder erbarmungslos vom Himmel. Die kleinen Zwischenanstiege bei der Abfahrt musste ich jetzt mit dem ersten Gang überwinden. Als ich zum zwölften Mal die „hohe Acht“ besiegt hatte war für mich klar: Das reicht für heute. Ich kämpfte mich noch bis in die Wechselzone wo ich an meinen ausgeschlafen Teamkollegen übergab der doch noch seine sechste und siebte Runden auf der Nordschleife schaffte.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fazit:</strong></span></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ffffff;"><strong>Tolle Erfahrung, unvergleichliche Atmosphäre, super Strecke, einzigartige Veranstaltung. Ich glaub ich hab bei diesem Rennen meine physischen und psychischen Grenzen neu definiert. Außerdem hab ich für die nächsten 24h Rennen einiges gelernt. Ich bin das Ganze eindeutig zu schnell angegangen und hab mir gleich am Anfang durch zu viel PB-Zeug den Magen verdorben. Bei optimaler Verpflegung und Planung wäre sicher noch ein bisschen mehr möglich. Auch die 24h alleine zu meistern steht für mich nicht außer Frage… in ein paar Jahren vielleicht…</strong></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">L.F. D.O.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">
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</a></span></p>
<div id="attachment_2403" class="wp-caption aligncenter" style="width: 556px"><span style="color: #c0c0c0;"><a href="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/uploads/statistik.jpg"><img class="size-full wp-image-2403" title="statistik" src="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/uploads/statistik.jpg" alt="Rundenstatistik" width="546" height="499" /></a></span><p class="wp-caption-text">Rundenstatistik</p></div>
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		<title>Wedelhütte &#8211; Tour</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 17:27:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lidi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Unglaublich notwendig hatte ich es!! Also entschied ich kurzerhand, den Donnerstag, seineszeichens schönster Tag der Woche für eine Biketour zu nutzen. Mein SMS am Mittwoch (an alle relevanten TSDler): &#8220;Morgen Silvertrophy, Treffpunkt 11:00 Probike&#8221;. Alles traurige Absagen, denn jeder wusste, dass dies nur ein Traumtag werden konnte. Ein SMS von Luggi: &#8220;Super, bin dabei, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong><span style="color: #ff6600;">Unglaublich notwendig hatte ich es!!</span></strong></em> Also entschied ich kurzerhand, den Donnerstag, seineszeichens schönster Tag der Woche für eine Biketour zu nutzen. Mein SMS am Mittwoch (an alle relevanten TSDler): &#8220;Morgen Silvertrophy, Treffpunkt 11:00 Probike&#8221;. Alles traurige Absagen, denn jeder wusste, dass dies nur ein Traumtag werden konnte. Ein SMS von Luggi: &#8220;Super, bin dabei, aber gehts nicht schon um 10:00 Uhr?&#8221;. <em><strong><span style="color: #ff6600;">FREUDE!!!!!</span></strong></em> Schliesslich ging&#8217;s um 10:15 Uhr. Unter uns gesagt &#8211; das war die erste Ausfahrt der beiden wunderbaren TREK 9.9SSL 2010, und das in der TSD-Dress &#8211; nicht zu überbieten!!!</p>
<p>Radweg Richtung Cafe Günther &#8211; Weerberg &#8211; Dranwaldweg, heiß, dunkelblauer Himmel, und es kurbelte sich hervorragend (4. Gang). Anfangs hatte ich ein wenig Respekt vor der in den STONEMAN &#8211; Erzählungen enormen Geschwindigkeit unseres TSD-Bergflohs, aber wir fanden ein gutes gemeinsames Tempo. Am Loassattel blickten wir zum Marchkopf und waren einer Meinung -&gt; &#8220;Den müssen wir heuer auch noch fahren&#8221;. Beim Powerbar-Jäusl genügte ein Blick und ein Satz, &#8220;Ja, dann fahr man halt &#8230;!&#8221;. Wunderbar &#8211; Abfahrt Hochfügen, ein alkoholfreies Weizen und ein Teller Nudeln und dann die 30 Grad ++ heiße Auffahrt zur Bergstation auf 2.400m. Knapp 6km mit 900hm&#8230;. aber der Ausblick dort oben entschädigt jede Strapaz.</p>
<p>Schlussendlich kehrten wir auf 2.350m in die<a title="Wedelhütte" href="http://www.wedelhuette.at" target="_blank"> Wedelhütte</a> ein. Ein Juwel. Pressknödelsuppe, Eisschokolade, Espresso und Entspannungsliegen mit Schafsfell. Eigentlich wollten wir nicht mehr weg. Die Tour hat diesen Namen verdient &#8211; denn das war ein echtes Highlight und ist zu emfehlen. Bis 26.09. jeweils Do.-So. geöffnet. Abfahrt bis zur Zillertaler Höhenstrasse am Schotterweg, immer wieder mit dieser herrlichen Aussicht. Der Trail nach Kaltenbach hatte &#8220;etwas weniger Flow als erwartet&#8221;, war nass und rutschig aber trotzdem recht flüssig zu fahren. Das Ausradlen aus dem Zillertal (siehe Geiseljoch-Tour) gehört einfach dazu.</p>
<p><strong><em><span style="color: #ff6600;">Dank TREK, Luggi und dem Wettergott ein Traumtag!</span></em></strong></p>
<p>Tourendaten: 75km, 2270hm, 05:18:00 reine Fahrtzeit, höchster Punkt 2400m, 4 Liter diverse Getränke &#8230;</p>

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		<title>Sextener Dolomiten &#8211; STONEMAN</title>
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		<comments>http://www.teamsuddendeath.at/?p=2382#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 20:29:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>luggi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Das TSD in den Sextener Dolomiten 
Einladung Stoneman 2010
FREITAG
Mario, Ulli, Dave, Matt, Georg, Luggi
Stoneman Stage I + II
Sexten – Innichen – Toblach – Silvesteralm – TSD Variante 1H – Marchkinkele – Hochrast – 3A – Winnebach – Arnbach – 403 – Leckfeldalm – Sillianer Hütte – 135 – Negerdorf – Sexten
61km, 2670hm, 9h10min
An early start, Matt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das TSD in den Sextener Dolomiten <br />
<a href="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/uploads/Einladung-Stoneman-2010.pdf"><span style="color: #ff00ff;">Einladung Stoneman 2010</span></a></p>
<p><strong><span style="color: #ffff00;">FREITAG</span></strong></p>
<p>Mario, Ulli, Dave, Matt, Georg, Luggi<br />
Stoneman Stage I + II</p>
<p><em>Sexten – Innichen – Toblach – Silvesteralm – TSD Variante 1H – Marchkinkele – Hochrast – 3A – Winnebach – Arnbach – 403 – Leckfeldalm – Sillianer Hütte – 135 – Negerdorf – Sexten</em></p>
<p>61km, 2670hm, 9h10min</p>
<p>An early start, Matt (TSD Stoneman tour English guest) and myself set off 30 mins late, as planned.  The excitement for the days ride was very high, Luggi had emailed us the day before and had promised 34 degrees, it was only later in the day we realised that he was talking about the angle of ascent and not the weather.  We got to Sexten and had a bike hired just as Herr Obmann called to check where we were.  A quick greeting and introduction and then Mario, Ulli, Luggi, Georg, Matt and myself were off.<br />
A great warm up initiated the day during which we lost 200hm on the way to Innichen @ 1167hm, here we stopped so Luggi could check the map. Then the first climb of the day started.  Very kindly we were able to find our climbing legs on asphalt which very quickly turned into a very steep gravel track.  At Steinbergalm we stopped for our first break and immediately set into the Power Bars.  After some deep discussion and analysis it was agreed by myself that Banana Punch was definitely the best flavor. &#8220;Umi&#8221; called Mario, so after a quick map check from Luggi we set off on the final part of the climb.  Now the Dolomites were challenging us with a very technical and steep climb, Luggi, always the mountain goat was away with everyone else following at different intervals.  After approximately half an hour we regrouped, &#8220;We took the wrong path&#8221; claimed Luggi, &#8220;We will continue on this path which should be ok until we meet the correct track&#8221;.  After at least one hour of carrying the bikes we reached the saddle at the highest point of the morning, approx 2450hm.  The view over the Dolomites from here was amazing, fantastic&#8230; &#8220;Where now?&#8221; asked Matt, &#8220;Now&#8221;, stated Mario &#8220;We have approx 1300hm of singletrail to descend&#8221;</p>
<p>And did we descend, yes we did&#8230; we twisted, ducked, dived, jumped, hopped.. in fact the trail had a section for all tastes.  Never has so much shouting, whooping, been heard.  All the way down to Winnebach @ 1131hm.  After a request from Ulli it was agreed by all that we should stop for some Lunch.</p>
<p>Spaghetti finished we said farewell to Matt who had had enough for the day and set off for part 2 of a great day.  This would involve us climbing upto Sillianerhutte at 2447hm.  Strangely enough, the usual banter and conversation slowly dried up, Luggi and Georg pushed forward not letting the steepness of the track put them off.  Eventually we regrouped at the hut where we had a quick pause and then started the final descent of the day back into Sexten.  If the first descent of the day was good then this descent was off the scale.  Think of your favortie trail, triple it in length and add more variation than Bavaria has beers&#8230;</p>
<p>The days riding ended as we descended into Sexten, a quick puncture repair on my bike near the bottom and a final kilometer found us back at the hotel tired, hungry and a head full of great memories of killer trails.</p>
<p>Health to the Stoneman.</p>
<p><em>Quotes of the day :</em></p>
<p>Matt – What is the German word for “Exhausted”, Mario – There isn’t one</p>
<p>Mario (At the bottom of a particularly technical singletrail) : “Hey Matt, what do you think of the trail”, Matt, “what trail, I had my eyes closed most of the way down!”</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="color: #ffff00;">SAMSTAG</span></strong></p>
<p>Dave, Matt, Georg, Luggi<br />
Stoneman Stage III</p>
<p><em>Sexten – 13 – Nemesalm – 173 – Kniebergsattel – 147 – Casamazzagno – Bagni di Valgrande – 155 – Kreuzbergpass – 18 – Rotwandwiesen – 15 – Sexten</em></p>
<p>45,7km, 1955hm, 8h50min</p>
<p>Um den Stoneman-Trail zu finalisieren, mussten wir natürlich noch das letzte Teilstück absolvieren.<br />
Gut gestärkt vom reichlichen Frühstücksbuffet ging es nach kurzer Einrollphase gleich richtig zur Sache. „It’s getting steeper, so we’re on the right track.” Nach ca. 500hm erreichten wir ein wunderschönes Almplateau, zu unserer Rechten stets die gewaltigen Felswände der Sextener Dolomiten. Immer wieder Innehalten und den Blick genießen, einfach unglaublich!<br />
Nachdem unsere Flaschen beim prostatischen Brunnen der  Malga Coltrondo aufgefüllt wurden, ging’s über eine Tragepassage. Dann kämpften wir uns über den technisch sehr anspruchsvollen Anstieg auf den Kniebergsattel. Als wir dort unseren Mittags-Powerbar verdrückten, rauschte Weltmeister Alban Lakata an uns vorbei. Bergab hätten wir ihn natürlich erblasen, nur ein Mega-Chainsuck von Iceman verhinderte dies. Mit vereinten Kräften konnten wir den Schaden beheben und die Weiterfahrt sicherstellen.<br />
Immer mehr kamen wir in Fahrt, unsere Grinser wurden immer größer und Dave avancierte zum Trailkünstler par excellence.<br />
Pizza in Dosoledo, dann Auffahrt zum Kreuzbergsattel wo sich unsere Wege trennten. Dave und Matt rollten zurück zum Hotel, Georg und Luggi mobilisierten noch Energie für den letzten Anstieg auf die Rotwandwiesenhütte. Die Downhillvariante Nr. 15 erwies sich als Goldgriff. Endorphiniert schossen wir ins Tal. Ein Eisbecher beendet den Tag und den Stonemantrail.</p>
<p> <br />
<strong><span style="color: #ffff00;">SONNTAG</span></strong></p>
<p>Georg, Luggi<br />
Der Drei-Zinnen-Achter</p>
<p><em>Sexten – Innichen – Toblach – Misurinosee – S 48 – Val Marzon – 121 – Rif. Citta di Carpi – 120 – Misurinosee – Mautstrasse – Auronzohütte – 101 – Drei Zinnen – Hütte – 105 – Innerfeldtal – Sexten</em></p>
<p>102,5km, 2830hm, 10h07min</p>
<p>Der Stoneman ist bewältigt, doch ein traumhafter Tag steht uns noch bevor. Um ihn voll auszunützen, suchten wir uns eine nicht allzu kurze Tour aus – es sollte hoch hinaus gehen und die Drei Zinnen inkludieren, da waren wir uns einig.<br />
Wir starteten um 8.23 Uhr und kurbelten am Radweg nach Toblach, um die Beine etwas aufzuwärmen und von den Höhenmeter der letzten Tage zu lockern. Leicht ansteigend ging’s in flottem Tempo hinauf zum Misurinosee. Nach kurzer Pause folgte ein 15 km langer Highspeed-Downhill auf bester Asphaltpiste bis wir schließlich in Val Marzon abbogen. Auf dem 1000 hm Uphill (Nr. 121) gab’s wieder einmal nichts zu lachen, eine einzige Rampe von oben bis unten. Georg meinte schweißgebadet: „Solong nu a Kroft in die Beine ist, geht’s eh!“ Die Anstrengung wurde mit einer gewaltigen Aussicht und einem ebensolchen Trail. Schon waren wir wieder auf Misurinoseeniveau (1700). Da Georg die Mautstraße zu den Drei Zinnen bereits bekannt war, fragte ich ihn: „Du Georg, wia zach is denn der Anstieg?“ Er meinte ganz trocken „für Brunza is er nit!“<br />
Sehr steil aber flüssig kurbelten wir zum Rifugio Auronzo. Oben warteten unzählige Touristen, ausgetrampelte Pfade. Die Fahrverbotstafel hat natürlich das TSD ausgenommen und so kämpften wir uns durch die Menschenmassen.<br />
Es folgten unglaublich Eindrücke. Ein gewaltiges Hochplateau, herrlich blauer Himmel, und einzelne Haufenwolken inszinierten ein fast kitschiges Bild; und über allem thronten die Drei Zinnen. Die Anwesenheit zweier berittener und bewaffneter Wächter zwang uns zum Schieben. Erst als die Wanderer Richtung Drei Zinnen Hütte weniger wurden, stiegen wir wieder aufs Bike.<br />
Anschließend folgten wir mit geschultertem Bike und ungutem Bauchgefühl dem Wegweiser „Klettersteig“, doch Gott sei Dank konnten wir die richtige Abzweigung zum Trail Nr. 105 finden. Es folgte eine Abfahrt, die alles nur erdenkliche zu bieten hatte. Es fing an mit hochalpinen Schotterpisten und endete mit flowigen Waldabschnitten. Dazwischen war von Hennenleitern, steilsten Stufen, Speedabschnitten, Bachbett, Rinnen und Furchen alles dabei.<br />
Etwas abgekämpft erreichten wir den Talboden und radelten noch bis Sexten aus.<br />
Genialer hätte der Tag nicht sein können.<br />
Pizzaessen und Heimfahrt.</p>

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		<title>Ironbike 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 06:19:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>luggi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Mountainbike 8/2010: &#8220;3800 Höhenmeter legen Racer beim Ischgl Ironbike, dem härtesten Marathon Europas zurück &#8211; auf 79 Kilometern.&#8221;
TT (15.08.2010): &#8220;Ischgl: Schlammschlacht am Idjoch&#8221;
Trotz der brutalen Aussichten ließen es sich Iceman, Tom und Luggi nicht nehmen, den heurigen Ironbike auf der Extremdistanz zu bezwingen.
Mit 900 Startern war nicht nur ein neuer Teilnehmerrekord verzeichnet, heuer war auch die Creme de [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mountainbike 8/2010: &#8220;3800 Höhenmeter legen Racer beim Ischgl Ironbike, dem härtesten Marathon Europas zurück &#8211; auf 79 Kilometern.&#8221;</p>
<p>TT (15.08.2010): &#8220;Ischgl: Schlammschlacht am Idjoch&#8221;</p>
<p>Trotz der brutalen Aussichten ließen es sich Iceman, Tom und Luggi nicht nehmen, den heurigen Ironbike auf der Extremdistanz zu bezwingen.<br />
Mit 900 Startern war nicht nur ein neuer Teilnehmerrekord verzeichnet, heuer war auch die Creme de la creme des Mountainbikesports am Start, angeführt von Weltmeister Alban Lakata, Vizeweltmeister  Mirko Celestino, Karl Platt und viele mehr.</p>
<p>Schilderung Luggi:</p>
<p>Anfang der Woche hattte ich wirklich Bedenken wegen dem Wetter und eigentlich schon beschlossen dass ich bei Regen nicht fahren werde. Doch je näher der Samstag rückte, umso besser wurden die Prognosen für&#8217;s Rennen. Niederschlagswahrscheinlichkeit zwischen 0-10%, wolkig bis sonnig, einzig die Temperaturen mit 2°C auf 2800m waren abschreckend.<br />
Obwohl ich die letzten 2 Wochen nicht am Bike gesessen bin, fühlte ich mich ganz gut. Bei 8°C in Ischgl präparierten wir unsere Rennmaschienen, ich beschloss mit Ärm- und Beinlingen an den Start zu gehen &#8211; und diese Entscheidung war goldrichtig, denn die Abfahrten waren richtig erfrischend.<br />
Am Start standen wir diesmal weiter vorne, die erste Runde auf die Lareinalp war alles andere als  Aufwärmtempo. Gemeinsam mit Georg kurbelten wir mit kräftigem Tritt, ich hatte meine Pulsbereiche schnell erreicht und konnte sie auch gut halten, wieder in Ischgl war ich topfit. Doch nun hieß es nur noch STEIL, STEIL, STEIL.<br />
Auf dem Asphaltanstieg auf die Idalp kam ich gut in meinen Rhythmus (über der Wolkendecke blauer Himmel und geniale Stimmung, da lacht das Herz), zur Hälfte ausgiebige Labung. Doch der Hammer kam zwischen der Seilbahnstation und der Streckenteilung. Plötzlich machten meine Beine total zu und ich fühlte mich wie erschlagen, spielte schon mit dem Gedanken auf die &#8221;Mittlere&#8221; abzubiegen.<br />
Längere Pause bei der Labe, lockern und durchmassieren der Beine, viel Flüssigkeit aufgenommen und weiter Richtung Idjoch. Gut erholt ging ich es gleich wieder ganz flott an, die Beine wieder auf Betriebstemperatur. Die steilen Rampen konnte ich ohne Probleme durchdrücken.<br />
Richtung Greitspitz kam dann der unglaubliche Lettn. Teilweise schoben wir die Bikes durch 20 cm Schlamm, der verklebte so ziemlich alles. Ein einklicken in de Pedale war nur nach manueller Säuberung möglich, der Antrieb ein einziger Lettnhaufen, die Kette fraß sich mit schrecklichen Geräuschen durch die verdreckten Ritzel &#8211; aber für SRAM kein Problem.<br />
Am mehr oder weniger Geradeaustrial von der Greitspitze konnte ich es so richtig krachen lassen, ich hatte freie Fahrt, was für ein Spaß. Auch der Speeddownhill nach Samnaun war ein Endorphinkick, die Beine jedoch schon etwas müde. Bei der Labe habe ich den ärgsten Dreck vom Bike gewaschen.<br />
Der Anstieg auf den Palinkopf wird wieder die absolute Härte, ein Rampe von unten bis oben, körperlich war ich schon abgekämpft, aber da hinauf kämpft jeder ums Überleben. Wo ich letztes Jahr noch fast alles gefahren bin, musste ich heuer schieben, teilweise bekam ich meinen Puls nicht mehr über 145ppm hinauf. In Samnaun hat es mit einer Zeit unter 6 h noch ganz gut ausgesehen, aber dieses Ziel entfernte sich mit jedem Schritt. Doch der Gipfel ist schon in Sicht, es hieß weiterkämpfen, leidend.<br />
Beim Downhill auf den Höllenboden konnte ich noch einige überholen, erholt hat sich erstaunlicherweise auch mein Kreislauf. Der Gegenanstieg ging dann wieder ziemlich locker und die Hohe Zirbe ist erreicht &#8211; endlich. Jetzt nur noch heil nach Ischgl hinunter. Die trockene Asphaltpassage ging vollgas, das letze Schotterstück noch schneller.<br />
Nach 06:09:10 überquerte ich die Ziellinie.<br />
25min schneller als letztes Jahr, bei diesen schwierigen Bedingungen, ich bin zufrieden.</p>
<p><em>Was beim Ironbike keiner braucht:</em> Londjager bei den Labestationen.</p>
<p><span style="color: #ffff00;">Schilderung Tom:</span></p>
<p>2009 bin ich beim Ironbike gestüzt (siehe <a href="http://www.teamsuddendeath.at/?p=1259">Bericht</a>), und konnte nur mehr die mittlere Runde fertig fahren – ich hatte heuer sozusagen eine Rechnung zu begleichen. Nach dem sehr erholsamen und trotzdem äußerst sportlichen Urlaub am Lago, und einer 2-tägigen Bergtour mit meiner Freundin als „Vorbelastung“ ging ich das Rennen extrem locker an. Fast zu locker. Ich war vor dem Start so gut wie gar nicht nervös, ich musste beim Aufwärmen schon ordentlich Gas geben um den Puls endlich mal wieder an die Schwelle zu drücken, noch dazu mit Knie- und Ärmlingen, das gab’s bei mir vorher noch nie – nach ein paar Minuten aber hatte mein Körper kapiert, dass der Urlaub jetzt vorbei ist und wieder Leistung von ihm gefordert wird – „Regenerationsmodus deaktiviert, starte Marathon-Performance-Programm“.<br />
Doch nun genug um den Brei herum geredet, bei meinem voraussichtlich letzten MTB-Marathon als Fahrer mit Elite-Lizenz durfte ich auch wieder im vorderen Startblock stehen, und dahin ging‘s mit flottem Tritt zur ersten Runde nach Galtür über die Lareinalp. Ich fuhr ein taktisch kluges Rennen, beim 1. (leichten) Anstieg (Jamtal) ließ ich mich etwas zurück fallen, um Kräfte zu sparen, schließlich wusste ich dass ich die vorderen Mitstreiter am Trail nach Galtür wieder locker einholen würde – und so war es auch, es ist unglaublich dass selbst bei den Lizenz-Fahrern kaum welche richtig Mountainbiken können, und so konnte ich mit dieser Gruppe nach dem Trail im Höllentempo wieder nach Ischgl zurückrollen.</p>
<p><img src="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/uploads/ischgl_tom2.JPG" alt="ischgl_tom2" title="ischgl_tom2" width="800" height="532" class="alignnone size-full wp-image-2376" /></p>
<p>Am 2. großen Anstieg aufs Idjoch half dann natürlich keine Taktik mehr, da muss jeder sein Tempo fahren, der Berg ist unbarmherzig steil und lang – ich hatte jedoch ausgezeichnete Beine, labte kurz an der Streckenteilung auf 2500m und begab mich auf die „lange Runde“, hinauf auf den Greitspitz. Die vom tagelangen Regen aufgeweichte Strecke machte den ohnehin schon abartig steilen Berg noch schwieriger, ich musste schon relativ früh anfangen zu schieben, mit 28-34 kann man leider nicht alles durchdrücken. Endlich, 2850m ü.A., Temperatur knapp über null, nun die langersehnte Abfahrt … auf der man bergab fast gleich viel Energie brauchte wie bergauf, der zentimetertiefe Schlamm raubte jeglichen Flow (und auch zwischenzeitlich die Lust am Rennen), ich musste aufpassen nicht zu überschlagen weil das Vorderrad teilweise so tief in den Lettn einsank. Der darauf folgende, unendlich lange Trail bereitete mir anfänglich zwar großes Vergnügen, entwickelte sich aber dann immer mehr zu einem „Geradeaus-Trail“, mit kurzen Zwischenansteigen, nett, aber kräfteraubend, als ob die steilen Anstiege nicht schon genug Anstrengung bedeuteten. Egal, die folgende lange Highspeed-Abfahrt ins schweizerische Samnaun bot wieder genügend Abkühlung und Regeneration.</p>
<p>Diese hatte ich auch bitter notwendig, schließlich wartete mit dem Palinkopf auch wieder ein Hammer-Berg auf mich. Nach 3:40 Fahrzeit verließ ich die Labe bei Samnaun, und nahm diesem Schlussanstieg in Angriff, welcher zunächst mäßig, dann aber unerträglich steil war. Jetzt erwies sich die 2-fach Kurbel mit 28-34 als leichtesten Gang als krasser Wettbewerbsnachteil – die Anstiege bei Kitzalp sind flach dagegen. Ich kurbelte so gut ich nur konnte, mobilisierte all meine Kräfte, trotzdem musste ich speziell bei den ganz steilen Passagen in der 2. Hälfte des Anstieges einige Male absteigen und schieben, es war einfach zu steil, und meine Beine schon zu ausgezehrt. Ein Rundumblick zeigte mir aber, dass es meinen Mitstreitern vor und hinter mir nicht viel anders erging – mit einer Ausnahme – Gotthard Nößig vom URC Ötztal. „Ah, Loasrennen!“ hörte ich ihn von hinten rufen, und kurz darauf überholte er mich, ließ mich stehen, und kurbelte die steilen Rampen hinauf als ob das Rennen in Samnaun gerade erst gestartet wurde, diese Leistung muss man neidlos anerkennen.  Ich nahm‘s relativ gelassen und kämpfte mich die 1000hm rauf, wo ich mich bei der großzügig ausgestatteten Labe über Riegel, Obst und Getränke hermachte, aber trotz Ärmlingen und Knielingen fast erfror ob der eisigen und windigen Kälte auf fast 2800m. Die kurzen Gegenansteige, und die 100hm bei der „Hohen Zirbe“ machten die 3800hm komplett. Am Schluss-Downhill konnte ich noch 1,2 überholen, und kam nach 5:31h ins Ziel – keine spektakuläre Zeit, aber durchaus zufriedenstellend.<br />
Platz 31 / 53 Lizenz, bzw. Platz 39 / 170 Overall.</p>
<p>Hier noch ein Foto aus der „Best-Of-Galerie“ von Sportograf:</p>
<p><img src="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/uploads/ischgl_tom.JPG" alt="ischgl_tom" title="ischgl_tom" width="800" height="533" class="alignnone size-full wp-image-2378" /></p>
<p>Ergebnisse: <a title="http://www.global-sportservice.com/results/2010/0814ischgl/" href="http://www.global-sportservice.com/results/2010/0814ischgl/" target="_blank">http://www.global-sportservice.com/results/2010/0814ischgl/</a></p>
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		<title>A kloane Runde &#8230; an einem perfekten Tag</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 17:34:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lidi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Meinem SMS &#8220;Kleine Runde?&#8221; folgte nur eine brauchbare Antwort. Ullli schrieb, &#8220;ma sche&#8230;.., bin gerade gefahren &#8230;.!&#8221;. Ich antwortete, &#8220;Dann fahr halt nochmal&#8221;. 15 Sekunden später rief Ullli mich an und war mit meinem anvisierten Ziel Proxn einverstanden. Trefpunkt 15:15 beim Franziskanerkloster, also in 15 Minuten. Alles genau nach meinem Geschmack. Um 15:23 starteten wir. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meinem SMS<em> &#8220;Kleine Runde?&#8221; </em>folgte nur eine brauchbare Antwort. Ullli schrieb,<em> &#8220;ma sche&#8230;.., bin gerade gefahren &#8230;.!&#8221;.</em> Ich antwortete, <em>&#8220;Dann fahr halt nochmal&#8221;</em>. 15 Sekunden später rief Ullli mich an und war mit meinem anvisierten Ziel Proxn einverstanden. Trefpunkt 15:15 beim Franziskanerkloster, also in 15 Minuten. Alles genau nach meinem Geschmack. Um 15:23 starteten wir. Ullli Mitte/Mitte, also gewohnt in guter Verfassung. Die Geschwindigkeit wurde also auf mich (den Schwächeren) abgestimmt.</p>
<p>Bald erreichten wir die Pirchnerast, das Wetter schien zu halten und war irgendwie sowieso perfekt. Ganz anders, als es uns die Metorologen vorausgesagt hatten. Nach 1:20h (brutto)waren wir schon auf der Proxn. Bei der auffahrt fand ich insgesamt 3 Steinpilze direkt neben dem Weg &#8211; Riesentrümmer, wie sich später noch herausstellen sollte. Als wir so mit Blick auf das Kellerjoch vor der Proxnalm standen packte mich die Lust nach mehr. Ullli musste aus Zeitgründen hinunter (er hat extra wegen mir irgend einen temrin geschossen &#8212; danke nochmal, ohne ihn wäre ich heute wohl nur bis zur Pirchnerast gekommen). Ich jedoch wollte zum Adlerblick. Wetter immer noch perfekt.</p>
<p>Gemütlich startete ich mit dem 2. Gang in Richtung Materialseilbahn.</p>
<p>Jeder kennt die 20%++ Rampen bis dorthin, der 1. Gang läßt grüßen. Nur funktionierte dieser bei mir nicht *grummel* &#8211; also weiter mit dem 2. Gang, ging eh ganz gut. Dort oben ist dann eine der ganz wenigen echten TSD-Schiebepassagen bis zum Adlerblick, den ich in genau 2:00 Stunden reiner Fahrtzeit erreichte (eigentlich gar nicht so übel). Die Jöcherfahrerei zahlt sich anscheinend aus &#8230; Ich sitze also auf besagter Bank, ziehe mir die <strong>TSD-Folie ©</strong> an und schiesse die obligatorischen Beweisfotos, als ein SMS von Ullli kommt,<em> &#8220;Ein Pilz hat 350g, beide zusammen 600 &#8230; super!&#8221;</em>.  Sauhund! Hat sich der doch glatt die oben angesprochenen Pilze mitgenommen. Glücklicherweise hatte ich heute vormittag mit den Kindern schon 7 riesige Steinpilze gefunden.</p>
<p>Was nun vor mir lag, weiß jeder TSD-ler. Der Adlerblick-Downhill. Ich genoß ihn. Ich genoß jede Sekunde. Anfangs etwas vorsichtig, doch mit der nun endgültig perfekt (DANKE ans RADSTUDIO) angepassten Geometrie meines nagelneuen TREK 9.9SSL und den genialen AVID-Bremsen wurde ich immer sicherer und schneller. Das Bike perfekt, ich in sagenhafter Traillaune, nahezu keine Wanderer. Die einzigen beiden Wanderer waren eine Frau mit ihrer Tochter, die mich wahrnahmen als ich endorphiniert von einem Trail mit vollem Speed aus dem Wald sparang und<em> &#8220;Juhuiiiiiiiiiiiiiiiiiiii!&#8221; </em>schrie. Das zauberte den beiden Mädels einen fetten Smile ins Gesicht. doch fetter als mein eigener Smile konnte er nicht werden. Runter auf die alte Rodelbahn, Vollgas, Waldstück, Schmadleck, Gschlössl, kurzer Trail, 50m rauf, Lahnbach, 2 Jumps &#8230;</p>
<p>Und zuhause warteten meine 3 Lieben mit dem Abendessen. Manuela zu mir:<em> &#8220;Dir springt die Zufriedenheit ja direkt aus dem Gesicht &#8230; Wahnsinn!&#8221;</em></p>
<p>Gschichtl schreiben. Infrarotkabine &#8230;. was für ein Tag.</p>

<a href='http://www.teamsuddendeath.at/?attachment_id=2356' title='Steinpilz 350g'><img width="150" height="150" src="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/uploads/IMG_0488-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="Steinpilz 350g" /></a>
<a href='http://www.teamsuddendeath.at/?attachment_id=2357' title='Strassenbahnhaltestelle etwas anders'><img width="150" height="150" src="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/uploads/IMG_0492-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="Strassenbahnhaltestelle etwas anders" /></a>
<a href='http://www.teamsuddendeath.at/?attachment_id=2358' title='Adlerblick '><img width="150" height="150" src="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/uploads/IMG_0496-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="Adlerblick" /></a>

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		<title>Not so early morning &#8211; GEISELJOCH klassik</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 17:57:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lidi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Es reicht ja auch um 08:00 Uhr morgens abzufahren um an einem solchen idealen Biketag, der nahezu niederschlagsfrei, sonnencremelos, windstill und  mit stets angemessener Temperatur an Perfektion nicht zu übertreffen war. AnB und ich nutzten die Gunst der Stunde und fuhren pünktlich in Schwaz (538) los um nach exakt 02:59:00 Stunden am Geiseljoch (2272) zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2353" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-2353" title="Scheiseeeeee ...." src="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/uploads/IMG_0476-300x225.jpg" alt="Scheiseeeeee ...." width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Scheiseeeeee ....</p></div>
<p>Es reicht ja auch um 08:00 Uhr morgens abzufahren um an einem solchen idealen Biketag, der nahezu niederschlagsfrei, sonnencremelos, windstill und  mit stets angemessener Temperatur an Perfektion nicht zu übertreffen war. AnB und ich nutzten die Gunst der Stunde und fuhren pünktlich in Schwaz (538) los um nach exakt 02:59:00 Stunden am Geiseljoch (2272) zu stehen. Richtung Inntal sahen wir erstmals das Stanerjoch, so klar war es heute. Ein geiler Anblick.</p>
<div id="attachment_2352" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-2352" title="Blick vom Geisel- auf das Stanerjoch" src="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/uploads/IMG_0470-225x300.jpg" alt="Blick vom Geisel- auf das Stanerjoch" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Blick vom Geisel- auf das Stanerjoch</p></div>
<p>Hinten runter verzichtetn wir auf die auch bei Dürre und extremer Trockenheit mit knietiefem Lettn aufwartende Querpassage, da diese heute unfahr sein musste. Überall spriessen die Bäche neben und über die Wege.</p>
<p>Der Trail nach Tux war wie immer Weltklasse, dann noch als Abschluss das 45km Ausrollen aus dem Zillertal &#8211; ein Genuss! Nach 95km, 1927hm und 05:59:00 Stunden reiner Fahrtzeit waren wir zuhause.</p>
<p>L.F.D.O.</p>
<p>Nächste Tour &#8211; ich komme.</p>
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		<title>Early morning Party reloaded</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 10:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lettn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist schon wieder soweit:
Ich gehe am Wochenende früher schlafen, nur damit ich früher aufstehen kann um eine geile Tour zu fahren.
Das Wiedersberger Horn ist diesmal der Gipfel unserer Wahl.
Pünktlich auf die Sekunde um 14.45h (wie erwartet) kommt Georg um mich abzuholen. Dafür passiert etwas für Georg völlig unerwartetes: Ich stehe schon da und erwarte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon wieder soweit:</p>
<p>Ich gehe am Wochenende früher schlafen, nur damit ich früher aufstehen kann um eine geile Tour zu fahren.</p>
<p>Das Wiedersberger Horn ist diesmal der Gipfel unserer Wahl.</p>
<p>Pünktlich auf die Sekunde um 14.45h (wie erwartet) kommt Georg um mich abzuholen. Dafür passiert etwas für Georg völlig unerwartetes: Ich stehe schon da und erwarte ihn &#8211; &#8220;I glab des wor no nia!&#8221; Bike rein in den Mazda und ab nach St. Gertraudi. Gerade eingeparkt biegt Dave mit dem Bike um die Ecke, die Runde ist komplett.</p>
<p>Ich muss die TSD Sauna Jacke anziehen, sonst wärs echt zu kalt. Dafür gibts mit der die Garantie dass es schnell warm wird. Die Steigung nach Reith hilft auch etwas mit, noch dazu wenn man sie mit so einem blödsinnigem Tempo fährt wie wir. Dave hält das Tempo, Georg zeigt erste Schwächen &#8211; &#8220;Georg was isn los?&#8221; &#8211; &#8220;Ja, i gspür no a bissl de Runde von Gestern&#8221; &#8211; &#8220;Was bistn gfahrn?&#8221; &#8211; &#8220;In die Eng, mit an 30er Schnitt&#8221;. Aha&#8230; Typisch Georg also.</p>
<p>Wir erreichen die Bergstation und geniessen den Ausblick, der wahrlich gewaltig ist. Das Wiedersberger Horn hat hier echt was zu bieten. Nach einer kurze Pause mit Riegeln (mmmhh Vanille&#8230;) und einer Furzarie von Dave in C Moll trennen wir uns auf weil Daves Hinterbremse kaputt ist, er fährt trotzdem rauf und halt über den Forstweg runter. Echter Kampfgeist!</p>
<p>Der Rest ist eine typische TSD Tour: Georg und ich fahren die geplante Route, nur eben ganz anders. Wir verpassen so ungefähr jede wichtige Abzweigung und finden halt dafür ein paar neue.</p>
<p>Wieder einmal ein Traum-Start in den Tag!</p>
<p>Ab hier sollten wir die Bilder sprechen lassen:</p>
<p><a href="http://picasaweb.google.at/lh/sredir?uname=loescge1&amp;target=ALBUM&amp;id=5500365027163646993&amp;authkey=Gv1sRgCPehl7OE-73sGw&amp;invite=CPKUsfEF&amp;feat=email " target="_blank">Picasa-Album von Georg</a></p>

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	<!-- Slideshow link -->
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				<img title="tn_IMG_0168" alt="tn_IMG_0168" src="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/gallery/2010-07-wiedersberger-dave-lettn-georg/thumbs/thumbs_tn_IMG_0168.JPG" width="100" height="75" />
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				<img title="tn_IMG_0169" alt="tn_IMG_0169" src="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/gallery/2010-07-wiedersberger-dave-lettn-georg/thumbs/thumbs_tn_IMG_0169.JPG" width="100" height="75" />
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				<img title="tn_IMG_0173" alt="tn_IMG_0173" src="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/gallery/2010-07-wiedersberger-dave-lettn-georg/thumbs/thumbs_tn_IMG_0173.JPG" width="100" height="75" />
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				<img title="tn_IMG_0174" alt="tn_IMG_0174" src="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/gallery/2010-07-wiedersberger-dave-lettn-georg/thumbs/thumbs_tn_IMG_0174.JPG" width="100" height="75" />
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				<img title="tn_IMG_0175" alt="tn_IMG_0175" src="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/gallery/2010-07-wiedersberger-dave-lettn-georg/thumbs/thumbs_tn_IMG_0175.JPG" width="100" height="75" />
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				<img title="tn_IMG_0176" alt="tn_IMG_0176" src="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/gallery/2010-07-wiedersberger-dave-lettn-georg/thumbs/thumbs_tn_IMG_0176.JPG" width="100" height="75" />
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		<title>Stanerjoch Early Morning Party</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 18:17:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lettn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[03.30h  &#8211; Der Handywecker geht, das Display sagt mir: &#8220;Steh auf Rennsau!&#8221; Also mach ich das mal.
Ich bekomme noch ein schnelles Frühstück, rein in die Bikeklamotten. Rucksack ist gepackt, raus bei der Tür. Organisation ist alles (und das von mir&#8230;).
Meine Oma hat was gehört, geht ins Stiegenhaus nachschauen, sieht mich, gibt mir wortlos mit einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>03.30h  &#8211; Der Handywecker geht, das Display sagt mir: &#8220;Steh auf Rennsau!&#8221; Also mach ich das mal.</p>
<p>Ich bekomme noch ein schnelles Frühstück, rein in die Bikeklamotten. Rucksack ist gepackt, raus bei der Tür. Organisation ist alles (und das von mir&#8230;).</p>
<p>Meine Oma hat was gehört, geht ins Stiegenhaus nachschauen, sieht mich, gibt mir wortlos mit einer eindeutigen Geste zu verstehen was sie davon hält indem sie sich mit dem Finger an die Stirn tippt. Dreht sich um, geht.</p>
<p>Ich hole mein <span style="text-decoration: line-through;">Gerät raus</span> Bike aus der Garage und höre einen Uhu aus der Ferne, sonst ist alles ruhig, sogar die Autobahn ist relativ leise. Beim Fiechter Kreisverkehr wartet Lidi. Schon beinahe erstaunt werde ich gemustert ob meiner Pünktlichkeit, noch erstaunter wird zur Kenntnis genommen, dass, Mitdenker der ich bin, ich vorne und hinten ein Licht auf mich montiert habe.</p>
<p>Auf gehts. Bis Stans. Ich muss raus aus der TSD Plastik Sauna-Jacke. Gelegenheit für ein Foto, Lidi glaubts gar nicht mehr weil ich einen Pictografen mithabe. (Eigentlich wollte ich sogar noch einen Gaskocher und Eier für eine Gipfeljause mitnehmen, aber das sage ich ihm erst später).</p>
<p>Der Rest ist Stanerjoch, ich lasse mal die Bilder sprechen:</p>

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	</div>

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	</div>
	
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		<title>Dreiländergiro 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 18:39:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>iceman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Dreiländer Giro liegt zwar bereits einige Zeit zurück, aber ich denke er hat sich doch noch einen Bericht verdient.
Leider fielen Kitzalp und der Dreiländergiro auf ein Wochenende. Da ich mich für keines der beiden entscheiden konnte musste ich einfach beide bestreiten.
Die TSD-Vereinsmeisterschaft konnte ich in einer für mich recht guten Zeit absolvieren. Dass ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Dreiländer Giro liegt zwar bereits einige Zeit zurück, aber ich denke er hat sich doch noch einen Bericht verdient.</p>
<p>Leider fielen Kitzalp und der Dreiländergiro auf ein Wochenende. Da ich mich für keines der beiden entscheiden konnte musste ich einfach beide bestreiten.</p>
<p>Die TSD-Vereinsmeisterschaft konnte ich in einer für mich recht guten Zeit absolvieren. Dass ich allerdings nur 4. wurde störte mich dann doch etwas. Eines meiner Ziele war das Rennen ohne Krampf zu überstehen, dass ich am nächsten Tag beim Dreiländergiro halbwegs fit bin. Dieses Ziel wurde deutlich verfehlt. Ich hatte bereits nach dem ersten Anstieg meinen ersten Krampf und natürlich nach dem Ehrenbachtrail den nächsten (beide Beine vorne und hinten). Aber zumindest schaffte ich es ohne stehenzubleiben bis ins Ziel. Nach einer Stärkung und der Zielankunft von Tom auf der Langdistanz begaben wir uns Richtung Heimat. Daheim angekommen hatte ich gerade Zeit das Mountainbike aus- und das Rennrad einzuladen.</p>
<p>Nun ging es auf in Richtung Nauders. Alex und ich übernachteten in Ried (ca. 20km vor Nauders). Die kurze Nacht (Tagwache 04:15) wurde noch mehrmals von jungen Mopedfahrern gestört.</p>
<p>Aber nichts desto trotz standen wir um 06:00 gestärkt durch 2 alte Semmeln und ein Sunkist am Start und ich war gespannt wie sich meine Beine anfühlen würden.</p>
<p>5min nach dem Startsignal überquerten wir endlich die Startlinie und konnten das Rennen in Angriff nehmen. Gleich nach dem Start geht’s über eine leichte Steigung Richtung Reschenpass. Meine Beine schmerzen unheimlich. Also gehe ich es gemächlich an und lasse Alex davonfahren.</p>
<p>Als wir den Reschenpass erreichten, fühlten sich meine Beine bereits deutlich besser an und ich suchte mir einen großen Fahrer in dessen Windschatten ich hinterherrollen konnte. So wie es aussieht habe ich mir den richtigen Windschatten ausgesucht. Wir sind durchgehend auf der Überholspur und auf einmal fahren wir sogar bei Alex vorbei.</p>
<div id="attachment_2324" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-2324" title="Reschensee" src="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/uploads/tn_Stilfserjoch-002.jpg" alt="Reschensee" width="600" height="450" /><p class="wp-caption-text">Reschensee</p></div>
<p>Das beeindruckende Panorama am Reschensee motivierte mich unheimlich und unsere Gruppe kam mir etwas zu langsam vor. Da beschloss ich das Loch zur Gruppe vor uns zuzufahren. Mit ca. 45km/h setze ich mich an die Spitze und das Loch von ca. 100m wurde schnell kleiner. Als es nur noch 20m waren verließen mich langsam die Kräfte. Dankenswerter Weise übernahm jetzt ein anderer die Führung und so schlossen wir das Loch.</p>
<p>Am Fuße des Stilfserjoches angekommen war ich recht zufrieden mit meiner bisherigen Leistung und ich schlug ein gemütlicheres Tempo ein. Da es nun ungefähr 1800hm hinauf ging wollte ich mich nicht gleich zu Beginn kaputtfahren. Den Anstieg fuhr ich recht gleichmäßig hinauf und die letzten Serpentinen konnte ich das Tempo sogar noch etwas steigern.</p>
<div id="attachment_2315" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-2315" title="Stilfserjoch" src="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/uploads/tn_Stilfserjoch-021.jpg" alt="Serpentinen zum Stilfserjoch" width="600" height="450" /><p class="wp-caption-text">Serpentinen zum Stilfserjoch</p></div>
<div id="attachment_2318" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-2318" title="Stilfserjoch" src="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/uploads/tn_dreil10snr954k.jpg" alt="Die letzten Meter auf Stilfserjoch" width="600" height="399" /><p class="wp-caption-text">Die letzten Meter aufs Stilfserjoch</p></div>
<p>Meine Füße fühlten sich immer noch recht gut an, nur der Puls machte mir einige Sorgen. Dieser war die gesamte Auffahrt nie über 140 gegangen. Naja egal jetzt kommt meine Stärke. Auf der Abfahrt nach St. Maria gelang es mir mehrere Mitstreiter zu überholen.</p>
<p>Die Labestation in St. Maria erreiche ich mit halbem Hungerast. Nach Verzehr von 2 Powerbar fahre ich weiter und hoffe, dass der Ofenpass schnell vorbei geht. Ich verlor zwar den Anschluss an eine kleine Gruppe doch bei der Abfahrt konnte ich wieder zu ihnen aufschließen und sie sogar überholen.</p>
<div id="attachment_2316" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-2316" title="Ofenpass" src="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/uploads/tn_Stilfserjoch-037.jpg" alt="Gerade nach Ofenpass" width="600" height="450" /><p class="wp-caption-text">Gerade nach Ofenpass</p></div>
<p>Auf den langen Geraden nach dem Ofenpass hatte ich das Glück den Teilnehmer mit den vermutlich stärksten Beinen des gesamten Feldes vor mir zu haben. Dieser 100kg Mann legte ein Tempo vor, dem ich kaum im Windschatten folgen konnte. Am Ende meiner Kräfte trete ich hinterher. Ich wollte diesen Windschatten auf keinen Fall verlieren, da dieser das Engadin hinaus unglaublich wichtig ist.</p>
<p>Endlich geht es wieder bergab und ich kann mich ausrasten. Wir schlossen zu einer größeren Gruppe auf und gemeinsam fuhren wir ein passables Tempo das Engadin hinaus. Viele kleinere Gruppen wurden von uns überholt und ich konnte mich recht gut ausrasten für den Schlussanstieg zurück nach Nauders. Auf diesem Anstieg konnte ich nochmals meine letzten Kräfte zusammennehmen und viele Teilnehmer überholen. Da die Steigung nicht besonders steil war konnte ich ein Tempo von über 15km/h halten.</p>
<div id="attachment_2317" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-2317" title="Nauder" src="http://www.teamsuddendeath.at/wp-content/uploads/tn_dreil10snr954j.jpg" alt="Letzter Anstieg" width="600" height="399" /><p class="wp-caption-text">Letzter Anstieg</p></div>
<p>Endlich hatte ich die abschließende Abfahrt erreicht und ich konnte nach 7 Stunden die Ziellinie überqueren.</p>
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